Weltneuheit: DORNIER stellt Greiferwebmaschine P2 vor

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Seit ihrer Entwicklung im Jahr 1967 war sie als die flexibelste Greiferwebmaschine der Welt bekannt: die P1 der Lindauer DORNIER GmbH. Auf der kommenden ITMA stellt das Unternehmen nun erstmals das Nachfolgermodell P2 in der Standardvariante vor. Schon jetzt gilt sie als neuer Meilenstein der Greifertechnologie.

„Noch flexibler, schneller und effizienter – die P2 ist das Ergebnis aus fast sieben Jahrzehnten Know-how in der Entwicklung und Konstruktion von Greiferwebmaschinen“, sagt Thomas Laukamp, Leitung Vorentwicklung Webmaschinen bei DORNIER. Mit der jüngsten Innovation aus dem Hause DORNIER, so Laukamp weiter, habe man die sehr gute P1 in allen für den Weber wichtigen Komponenten entscheidend verbessert. So löse die P2 dank verbesserter Fachgeometrie und Gestellsteifigkeit, höherer Eintragsleistung, wartungsfreien Antriebs (aus eigener Fertigung) und optimierter positiver, aktiver Mittenübergabe nun die P1 als flexibelste Greiferwebmaschine der Welt ab.

Bessere Bedienbarkeit, höhere Investitionssicherheit
Auch die Maschinenmaße wurden optimiert: So ist die neue P2 gegenüber dem Vorgängermodell bis zu 240 Millimeter kürzer und 40 Millimeter niedriger. „Das mag wenig klingen, aber es verbessert die Bedienbarkeit enorm“, versichert Laukamp. Zudem besteht die P2-Maschinenstruktur aus klar definierten Haupt- und Nebenmodulen. Dieser modulare Aufbau nach dem Baukastenprinzip soll vor allem Umbau- und Erweiterungsarbeiten vereinfachen. „Das sichert dem Anwender eine größere Investitionssicherheit, denn er kann schneller auf Marktveränderungen reagieren“, sagt Laukamp.

So lasse sich die P2 einfach und schnell auf die Verarbeitung unterschiedlicher Garne für Bekleidungs- und Heimtextilien, technische Textilien sowie hochwertige Composite-Halbzeuge anpassen. Ein im Vergleich zur P1 um 75 Prozent steiferes Zentralmodul in Rahmenbauweise solle außerdem für einen optimalen Kraftfluss sorgen. Um mehr Stabilität in den Webprozess zu bringen, sei auch die Torsionssteifigkeit der Blattwelle um 50 Prozent erhöht worden.

Höchste Flexibilität in drei Varianten
Ob in Verbindung mit Exzenter-, Schaft- (bis zu 24 Schäfte) oder Jacquardmaschinen mit bis zu 30.000 Platinen sowie in Kombination mit dem EasyLeno®-Drehersystem von DORNIER – mit bis zu 16 Schussfarben ist die P2 das optimale Werkzeug für die kreative, flexible, sichere und effiziente Fertigung von Bekleidungs- und Heimtextilien oder technischen Textilien aus Glas, Carbon oder Aramid in höchster Qualität.

Dafür steht sie in drei Varianten zur Verfügung: Neben der Standardausführung werden auch die P2V als verstärkte Version mit bis zu 37 kN Blattanschlagskraft und die Schwergewebemaschine P2S mit einer maximalen Blattanschlagskraft von 50 kN für besonders schwere und dichte technische Gewebe ausgeliefert. Wie alle Webmaschinen von DORNIER, verfügt die P2 in allen Ausführungen über leistungsfähige Schnittstellen für die einfache Integration in die IT-/Tool-Umgebungen der Webereien.

Patentierte Neuheiten für höchste Produktivität
Neben dem konkurrenzlosen Antriebskonzept DORNIER SyncroDrive® bieten drei weitere patentierte, optionale DORNIER-Neuentwicklungen das Potenzial für eine zusätzliche Produktivitätssteigerung: Das Farbwähler- und Hinreiche-System DisCoS (DCS), mit dem sich bis zu acht Farben besonders einfach verarbeiten lassen; die Abfallspareinrichtung Weft Saver (DWS), die das Weben ohne linke Fangleiste mit verringertem Schussabfall ermöglicht sowie Doppelschuss-Greiferköpfe (DoPPIO) mit freier Farbhinreichung und parallelem Schusseintrag.

 

Quelle: www.lindauerdornier.com