30 Jahre Friedliche Revolution

Wie haben Sie die friedliche Revolution vor 30 Jahren erlebt? War es eine Zeit der Freude oder ein Moment der Verunsicherung? Wissenschaftler an der TU Dresden gehen diesen Fragen in unterschiedlichen Formaten und bei verschiedenen Veranstaltungen nach.

Wie Menschen die schnellen Veränderungen erfahren haben und mit ihren Folgen umgegangen sind, steht im Mittelpunkt der Tagung „Ambivalente Transformationen. ‚1989‘ zwischen Erfolgserzählung und Krisenerfahrung“. Vom 10.-12. November 2019 diskutieren Wissenschaftler über die verschiedenen Erfahrungen, Erwartungen und Erinnerungen, die mit der friedlichen Revolution und dem anschließenden Transformationsprozess in Deutschland und Ostmitteleuropa einhergingen. Weitere Informationen zum Kongress gibt es unter https://isgv.de/transformation

Die Veranstaltungsreihe „Sturzlage?! Die Sehnsucht nach uns in der Veränderung“ nimmt die Menschen in den Blick, die sich zwar wissenschaftlich mit den historischen Ereignissen auseinandersetzen, aber kaum mehr persönliche Erinnerungen damit verbinden. Im 30. Jahr nach der Friedlichen Revolution verfolgen Politik und Kirche das Ziel Frieden zu erreichen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität zu fördern und ein „gutes Leben“ für alle zu erreichen. Die Veranstaltungsreihe reflektiert, was dies konkret bedeutet und welche Rolle Kirche und Gesellschaft in ihrer gegenseitigen Bezogenheit einnehmen (sollten). Die siebenteilige Reihe von Oktober 2019 bis Januar 2020 wird gemeinsam von der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, der SLUB, dem Institut für Katholische Theologie der TU Dresden, und DRESDEN-concept organisiert. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es unter http://www.katholische-akademie-dresden.de/reihen/sturzlage

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) zeigt die Fotoausstellung „1989 Zeitenwende: Osteuropa zwischen Friedlicher Revolution und Gewalt“ mit Bildern von Mirko Krizanovic und Texten von Prof. Tim Buchen. Die Bilder zeigen die Umbrüche im Osten Europas in Ausschnitten. Diese ordnet Prof. Tim Buchen vom Institut für Geschichte an der TU Dresden mit seinen Ausstellungstexten in ein historisches Gesamtbild ein. Dieser Kontext zeigt deutlich die Besonderheit des friedlichen Charakters der Revolution in der ehemaligen DDR. Die Tafeln der Wanderausstellung sind ausleihbar und können bei der SLpB angefragt werden. Weitere Informationen dazu gibt es unter: https://www.slpb.de/publikationen/besondere-angebote/ausstellungen/1989-zeitenwende/

Darüber hinaus gibt es eine Expertenliste mit TUD-Wissenschaftler zum Thema „30 Jahre friedliche Revolution, die der Mail anhängt.

Quelle: https://tu-dresden.de