TU Dresden zum dritten Mal beim Professorinnenprogramm erfolgreich

Zeitschrift für Textilien, Bekleidung, Leder und Technologie  Die TU Dresden war erneut beim Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder erfolgreich. Mit ihrem Gleichstellungskonzept qualifizierte sie sich nach 2010 und 2015 auch für die dritte Programmphase (2020 – 2025). Damit erhält die TU Dresden die Möglichkeit, wichtige Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft weiter zu finanzieren. Hintergrund ist, dass Frauen in der Wissenschaft nach wie vor unterrepräsentiert sind. Zwar beginnen ebenso viele Frauen wie Männer ein Studium, auch bei den Promotionen ist das Geschlechterverhältnis noch ausgeglichen. Danach verlassen jedoch überdurchschnittlich viele Frauen die Wissenschaft.
Das Professorinnenprogramm soll dazu beitragen, den Anteil der Professorinnen zu erhöhen und die Gleichstellung an den Hochschulen zu stärken.
„Geschlechtergerechtigkeit ist für die TU Dresden unerlässlich und ein selbstverständliches Ziel“, sagt Prof. Antonio Hurtado, Prorektor für Universitätsentwicklung. „Als strategisches Querschnittsthema ist Geschlechtergerechtigkeit in vielen Prozessen verankert. Daher ist die Gleichstellung in die gesamtuniversitäre Strategie eingebettet.“
An der TU Dresden konnten in den letzten zehn Jahren mit Mitteln aus dem Professorinnenprogramm zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden, die Frauen bei ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützen. Dazu gehören das Maria-Reiche-Programm zur Förderung von akademischen Karrierewegen von promovierten Wissenschaftlerinnen und das Maria-Reiche-Mentoring-Programm für Habilitandinnen und Postdoktorandinnen. Ebenso wichtig sind Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie Kita-Belegplätze, Kinderferienbetreuung oder die flexible Kinderbetreuung, sowie Projekte für mehr Frauen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Quelle: https://tu-dresden.de/dezernat-7