VDMA: „Starre Sektorziele sind gescheitert“

Die Industrie braucht klare und vor allem verlässliche Vorgaben in der Klimapolitik. © shutterstock
Der Streit um das Klimaschutzgesetz ist mit dem richtigen Kompromiss beendet worden. Die Gesamtentwicklung der Emissionen steht nun zu Recht im Vordergrund
Zur Einigung der Ampel-Koalition auf eine Reform des Klimaschutzgesetzes sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:
- „Der Streit um das Klimaschutzgesetz ist mit dem richtigen Kompromiss beendet worden. Die bisherigen starren Sektorziele sind an der mangelnden Effizienz gescheitert. Sich auf die Gesamtentwicklung der Emissionen zu konzentrieren ist ein sinnvoller Schritt, um die ambitionierten und weiterhin gültigen Klimaziele zu erreichen.“
- „Der kommende europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr zeigt aber, dass kein Bereich völlig aus der Verantwortung entlassen ist.“
- „Die Industrie braucht klare und vor allem verlässliche Vorgaben in der Klimapolitik, um die nötigen Investitionen zu tätigen. Wir halten nach wie vor den Emissionshandel für das entscheidende Leitinstrument.“
- „Das Solarpaket bringt weitere Erleichterungen und Entbürokratisierung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dass es keinen deutlichen Impuls für die heimische Produktion setzt, ist im Wettbewerb der Standorte unbefriedigend.“